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MRT by Nocentini
Im Frühjahr 1970, nachdem er Mitte der sechziger Jahre im Team Jolly Club die ersten Schritte als Vorbereiter getan und sich solide Erfahrungen angeeignet hatte, gründete Mauro Nocentini die MAURO RALLYE TUNING. Im Zusammenspiel praktischen Zugriffs lombardischer Unternehmer und dem Scharfsinn seiner toskanischen Herkunft führte Nocentini sein Team geradlinig auf den Weg gradueller und stetiger Entwicklung; auch dank seiner großen Leidenschaft und eines effizienten Pragmatismus, der notwendig war, um die Organisation des Unternehmens zu verbessern, sowie einer angeborenen Liebe zu Motoren und zur Mechanik, die es ihm ermöglichte, sich schwierigen Herausforderungen zu stellen. Seine ersten Erfahrungen im Rennsport machte Nocentini bei der Vorbereitung verschiedener legendärer Fahrzeuge: Lancia Fulvia HF Klasse 4 gefahren von Cavallari, Rombolotti, Leo Pittoni, Chicco Svizzero und Claudio Aupt; Fiat 124 Spider Abarth mit Carlo Bianchi am Steuer; Alfa GTV Klasse 4 mit Andruet und Fagnola; Alfa GTV Klasse 2 mit Ormezzano. 1977 wurden die ersten bedeutenden Erfolge erzielt; es war das Jahr, in dem Leo Pittoni einen prestigeträchtigen europäischen Titel mit dem Alfetta GTV 2000 Klasse 2 eroberte; in dieser Zeit übernahm Nocentini die technische Leitung des Programms "Trophäe A112" des Rennstalls Jolly Club und führte zahlreiche Fahrer auf die internationale Bühne des Rallyesports; erinnerungswürdig der Wettkampf bei der ersten Ausgabe der Trophäe zwischen Vanni Fusaro und dem unvergeßlichen Attilio Bettega und der Gewinn der Trophäe 1978 mit Gianfranco Cunico. Im selben Jahr begann die Zusammenarbeit zwischen MAURO RALLYE TUNING und Fiat: mit Vanni Fusaro am Steuer eines Fiat 131 Abarth sicherte sich Nocentini den Mitropa Cup, und 1980 sammelte er weitere Erfolge, sowohl auf nationaler (Trikolore Titel bei der Fiat Day Meisterschaft) als auch auf internationaler Ebene (mit Vudafieri und Mandelli, ebenfalls auf einem Fiat 131 Abarth, der offiziell für den Jolly Club fuhr, der aber von Nocentini vorbereitet und unterstützt wurde). Die ertragreiche Beziehung mit dem Turiner Autohaus wurde vervollständigt durch die positiven Erfahrungen mit dem Fiat 127 Klasse 2 und die zahlreichen Siege in der Klasse N und der Klasse A mit dem Fiat Ritmo 125 und dem 130 Abarth, gesteuert von Fahren aus einem gut ausgestatteten privaten Fahrerlager: Rodolfo Mainoli, Enrico Guggiari, Paola Alberi und die Mannschaften Caranci-Gorla, Lolli-Migliorati, Pilchard-Vittadello, Lichieri-Rossi, Javeris-Arkentis und Woodner-Biondi. Dank der im Feld bewiesenen Fähigkeiten zog das Team von Nocentini die Aufmerksamkeit eines anderen wichtigen Automobilherstellers auf sich: so ging von 1977 bis 1984 die Rennwagenabteilung von Alfa Romeo, die zu jener Zeit von dem Ing. Carlo Chiti geleitet wurde, eine enge Zusammenarbeit mit dem Unternehmen aus Trezzano ein. Ziel der Zusammenarbeit war die Vorbereitung und Unterstützung der Alfetta GTV Klasse 2, der Turbo Delta und der Alfetta GTV Klasse 4. Stefano Speranza gewann 1980 mit einem GTV Klasse 2 einen italienischen Titel und wurde mit der Version 2500, 6 Zylinder, zweiter bei der italienischen Meisterschaft in der Tourenklasse. Von besonderem Interesse waren auch die zahlreichen Siege des Terzetts Brancatelli-Drovandi-Zapico bei der Europäischen Geschwindigkeits Championship mit dem Alfetta GTV 2500 Klasse A. Vier Jahre lang, von 1982 bis 1985, arbeitete die MAURO RALLYE TUNING mit Citroen Italien zusammen. Diese, wenn auch kurze Beziehung, führte zu großartigen Ergebnissen, dank der überzeugenden Fahrzeuge VISA Trophy Klasse B, VISA Chrono Klasse B e VISA Mille Piste 4x4 Klasse B. In Erinnerung bleiben die Mannschaften Verini-Scabini, die mit dem Citroen VISA bei der Rallye Conca d’Oro von Palermo zum ersten Mal siegten, aber auch die anderen Namen auf der langen Fahrerliste, die die von Nocentini vorbereiteten Fahrzeuge von Citroen steuerten: Vittorio Caneva, Daniele Signori, Gabriele Noberasco, Lucio Guizzardi, Paola Alberi, Pierangela Riva, Enrico Guggiari, der Grieche Javeris, Luise Aitken, Caroline Vernau. Über mehrere Jahre vertraute der Jolly Club Spanien Mauro Nocentini die Vorbereitung der Lancia Fahrzeuge der Fahrer an, die den Titel der spanischen Meisterschaft anstrebten; so konnte sich Nocentini 1985 und 1986 mit dem spanischen Meistertitel schmücken, dank der Siege von Salvador Servià mit dem Lancia Rallye 037 "Evoluzione", der sich sogar gegen einen gewissen Carlos Sainz auf Renault 5 Turbo Maxi durchsetzen konnte. 1990 war es Jesus Puras, am Steuer eines Lancia Delta Integrale Klasse A, der sich in wahrhaft überlegener Manier den spanischen Meistertitel mit 6 unangefochtenen Siegen und einem 2. Platz in acht Rennen sicherte. Im darauf folgenden Jahr eroberte Gustavo Trelles am Ende einer hart umkämpften Meisterschaft den zweiten Platz, und 1992 war es wieder Puras, der den spanischen Meistertitel für das Unternehmen Nocentini gewann. 1989 unterschrieb der neue finnische Star Tommi Makinen einen Vertrag mit Mauro Nocentini, um am Steuer eines seiner Lancia Delta Integrale Klasse A verschiedene Rennen der Europäischen Rallyemeisterschaft zu bestreiten; er gab seinen Einstand mit dem Gewinn der Artic Rallye, auf den der Sieg bei der Rallye Conca d’Oro von Palermo folgte. 1990 wurde der Vertrag erneuert, und Tommy Makinen bestritt die Europäische Rallyemeisterschaft der Klasse A, bis ihm das Team Mitsubishi das Angebot machte, sein offizieller Fahrer für die Weltmeisterschaft der Klasse A zu werden. Auch für ihn, wie für viele andere Berühmtheiten des Welt Rallye Sports, war die MAURO RALLYE TUNING das Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere, und Mauro Nocentini war die Person, der man weiterhin mit Respekt, Wertschätzung und Zuneigung verbunden blieb. Die folgenden Jahre sind unauslöschlich von der Verbindung zu Lancia gekennzeichnet, die mehr als jede andere zum Wachstum von M.R.T. beitrug. Es ging dabei um die Vorbereitung von 8 Fahrzeugen Lancia Delta Integrale, die als die wettbewerbsfähigsten in Europa galten und Erfolge in Serie einfuhren. 1990 war zweifellos eine triumphale Saison für die MAURO RALLYE TUNING, die 14 unangefochtene Siege errang und daneben zahlreiche gute Plätze mit dem Lancia Delta Integrale 16 Ventile Klasse A belegte; bei der spanischen, portugiesischen und italienischen Meisterschaft, sowohl mit italienischen als auch mit ausländischen Fahrern: Jesus Puras, Josè Arrarte, Nascimento Bica, Roberto Cimolai, Edi Orioli, Giacomo Oliari, Franco Corradin, Mauro Bianco, Walter Ristagno und der Besatzung Pasquali-Zucchetti. Auch das Jahr 1991 brachte für die M.R.T. befriedigende Ergebnisse: Gustavo Trelles, ebenfalls auf dem Lancia Delta Integrale 16 Ventile Klasse A, wurde am Ende zweiter bei der spanischen Meisterschaft, Paola De Martini gewann die italienische Meisterschaft und Gianluca Vita belegte den vierten Platz. 1992 wurde der Lancia Delta Integrale 16 Ventile, Version "Evoluzione" ins Rennen geschickt; ein echter Bolide, der es Nocentini ermöglichte, ein prestigeträchtiges Siegerquartett mit Deila (italienische Meisterschaft), Puras (spanische Meisterschaft), Ranga (ungarische Meisterschaft) und Albasete (spanische Geschwindigkeitsmeisterschaft) zusammenzustellen. 1993 wiederholte Ranga wieder mit dem Lancia Delta Integrale 16 Ventile Version "Evoluzione" den Erfolg der ungarischen Meisterschaft und Grossi errang die italienische Rallye Cross Meisterschaft, gefolgt von Navarra, während Cerrato einige brillante Siege bei der italienischen Rallyemeisterschaft errang und Cappellari die italienische Bergmeisterschaft gewann. 1994, wieder mit dem Lancia Delta Integrale 16 Ventile Version "Evoluzione", gewann Ranga zum dritten Mal in Folge die ungarische Meisterschaft, und Deila eroberte die tschechische Meisterschaftstrophäe mit Krecec auf dem zweiten Platz. 1995 setzen sich die Erfolge mit dem Lancia Delta fort: die Rallye Korsika wird von François Chauche gewonnen, die Rallye Impruneta von Gregis, die Rallye Monza von Spinelli (mit Manenti auf dem zweiten Platz) und die Rumänien Rallye von Ranka am Steuer eines Ford Cosworth RS, der ebenfalls von Nocentini vorbereitet wurde. Die Saison endet mit einer Serie hervorragender Plazierungen bei verschiedenen Meisterschaften: François Chauche (Lancia Delta) wird erster bei der französischen Rallye Cross Meisterschaft, Ranka (Ford Cosworth) wird zweiter bei der ungarischen Meisterschaft, Michele Gregis (Lancia Delta) wird zweiter bei der italienischen Rallye Cross, Cappellari (Lancia Delta Prototyp) wird erster seiner Klasse und dritter im Gesamtklassement der Bergmeisterschaft Anstieg, Ghezzi (Lancia Delta) wird erster "gentlemen" und sechster im Gesamtklassement der italienischen Meisterschaft. Auch die Saison 1996 brachte zahlreiche Bestätigungen: Spinelli gewinnt zum zweiten Mal in Folge die Rallye Monza und Krecek auf Ford Escort Klasse A gewinnt die Tschechische Meisterschaft. Zu den wichtigen Ergebnissen der Saison gehören auch die Siege von Michele Gregis bei der Voralpen Rallye Orobiche und bei der Rallye Valcamonica (auf Ford Escort Klasse A) sowie die zweiten Plätze bei der Rallye dell’Asinara und beim Liburna Pokal (auf Lancia Delta Klasse A) sowie der zweite Platz bei der italienischen Meisterschaft "gentlemen" mit dem Lancia Delta Klasse A, gesteuert von Peter Zanchi. 1997 gewinnt François Chauche erneut die französische Cross Meisterschaft mit einem Ford Escort Klasse A, während Luca Baldini am Steuer eines Mitsubishi Lancer Evo III Klasse N den zweiten Platz beim traditionellen italienischen Cross Pokal belegt, und Lucio Guizzardi mit einem Mitsubishi Lancer Evo III Klasse N die Europameisterschaft gewinnt und sich bei der gesamtitalienischen Meisterschaft Klasse N den zweiten Platz sichert. 1997 schließt die MAURO RALLYE TUNING außerdem einen Dreijahresvertrag über eine Zusammenarbeit mit der RALLYE ART GERMANY ab, und ihr werden die Exklusivrechte für die Vermarktung ihrer MITSUBISHI Fahrzeuge und der entsprechenden Ersatzteile in Italien zugesprochen. 1998 belegt das Team Nocentini den zweiten Platz bei der gesamtitalienischen Meisterschaft Klasse N mit dem jungen Fahrer Luca BALDINI und gewinnt die italienische Meisterschaft für Zweirad-Zugfahrzeuge mit dem Renault Megane Kit, gesteuert von Paolo Andreucci. 1999 nimmt der italienische Vorjahresmeister der Klasse N, Gigi GALLI, mit einem Mitsubishi Evo VI, vorbereitet von M.R.T., an einigen Weltmeisterschaftsrennen der Klasse N teil. Seine Teilnahme schließt mit einem überragenden Sieg bei der Rallye Sanremo. Im gleichen Jahr sichern sich die Fahrzeuge, die vom Team Nocentini vorbereitet werden, zahlreiche Siege, sowohl bei der gesamtitalienischen Meisterschaft als auch beim Cross Pokal. Das Jahr 2000 beendet die MAURO RALLYE TUNING mit dem vierfachen Weltmeister Gustavo TRELLES am Steuer eines Mitsubishi Evo VI Klasse N auf dem 2. Platz bei der Weltmeisterschaft Klasse N, außerdem gewinnt sie die italienische Cross Meisterschaft Klasse N mit der jungen Hoffnung des italienischen Rallyesports Emanuele DATI, der auch den 3. Platz bei der gesamtitalienischen Cross Meisterschaft belegt. In dieser Saison liefert das Team Nocentini außerdem Siegertechnologie an den spanischen Cross Meister Carlos SOLE’ und an den italienischen Cross Vizemeister Gr. BERTUZZI. Bleibt für dieses Jahr noch hervorzuheben, daß bei der Rallye Monza ein weiterer Saisonsieg mit Roby SIGALA errungen wird, der einen von Nocentini vorbereiteten Wagen steuert. Das Jahr 2000 brachte dem Hause Nocentini erneut ein offizielles Programm von CITROEN ITALIEN; dem M.R.T. Team wurde die Organisation und sportliche Leitung der Einzelmarken Pokal "Saxo Cup" anvertraut mit 46 Fahrzeugen auf der Piste (als Anlage eine Dokumentations-CD). Ebenfalls im Jahr 2000 und ebenfalls für CITROEN organisierte und leitete MAURO RALLYE TUNING die Teilnahme der französischen Wagen an den "24 STUNDEN" von Misano unter dem Patronat der Zeitschrift "AUTO". Wie das als Anlage beigefügte Fax belegt, erhielt Mauro Nocentini aus diesem Anlaß die persönlichen Glückwünsche Walter Brugnottis, des Verantwortlichen für die Außenbeziehungen von CITROEN ITALIEN, für seine an den Tag gelegten bemerkenswerten technischen und organisatorischen Fähigkeiten (in der Anlage findet sich der Artikel in AUTO zu dieser Veranstaltung). 2001, im Jahr ihres dreißigjährigen Bestehens, belegt die MAURO RALLYE TUNING den zweiten Platz bei der Rallye Weltmeisterschaft Klasse N mit Gustavo TRELLES und bestreitet dabei nur 8 der 14 Rennen. An der Seite des vierfachen Weltmeisters aus Uruguay steht der junge italienische Meister im Cross für Zweirad-Zugfahrzeuge, Mirco BALDACCI, der am Saisonende den 5. Platz im Gesamtklassement einnimmt. Beim italienischen Cross Pokal belegt Adriano LOVISETTO den zweiten Platz in der Gesamtwertung, nachdem er zwei Rennen gewonnen und dreimal den zweiten Platz belegt hat. Im Jahr 2001 wiederholt sich unter dem Patronat der Zeitschrift "AUTO" die erfolgreiche Zusammenarbeit mit CITROEN bei den "24 STUNDEN" von Misano (siehe Artikel vom November 2001 in der Anlage). 2002 nimmt M.R.T. mit drei Fahrern an der Rallye Weltmeisterschaft Klasse N teil: mit Gustavo Trelles, dessen Siege bereits bestens bekannt sind, mit Ramon Ferreyros, einem peruanischen Fahrer, der vom peruanischen Staat gesponsert wird und der auf dem südamerikanischen Kontinent berühmt ist, und mit Dimitri Iliev, dem bulgarischen Champion des Jahres 2001. Beim ersten Rennen, der Schweden Rallye, nehmen zwei Fahrzeuge mit Gustavo Trelles und Dimitri Iliev teil; vier Prüfungen vor dem Ende scheidet Trelles aus, weil er von der Straße abgekommen ist, während er um den Sieg kämpfte; Iliev landet bei seinem ersten Wettkampf in der Klasse N auf dem sechsten Platz. Der zweite Wettbewerb der Weltmeisterschaft, die Rallye Korsika, beginnt mit dem überlegenen Sieg von Ramon Ferreyros, und der gute Beginn wird vervollständigt durch den zweiten Platz von Iliev und dem vierten von Gustavo Trelles, der durch eine unglückliche Reifenpanne zurückgefallen war. Das dritte Rennen, die Rallye Zypern, endet mit dem zweiten Platz von Trelles und dem vierten von Iliev; Ramon Ferreyros kommt bei der zweiten Etappe, auf dem zweiten Platz liegend, von der Piste ab. Ramon Ferreyros gewinnt den vierten Wettbewerb, die Rallye Argentinien, und übernimmt die Führung in der Weltmeisterschaftswertung, obwohl er die beiden ersten Prüfungen mit einem technischen Problem absolvieren mußte, daß ihn stark benachteiligte. Trelles sichert sich den vierten Platz, während Iliev an diesem Wettbewerb nicht teilnimmt. Am fünften Rennen, der Rallye der tausend Seen in Finnland, nehmen Iliev und Ferreyros teil. Beide scheiden aus, nachdem sie von der Piste abgekommen sind. Zu diesem Zeitpunkt der Weltmeisterschaft ist Gustavo Trelles gezwungen, das Rennen um die Weltmeisterschaft aufzugeben, wegen der bekannten ökonomischen Probleme des südamerikanischen Kontinents, und das Team Nocentini nimmt infolgedessen an den letzten Rennen nur mit zwei Wagen teil. Beim sechste Rennen, der Rallye Neuseeland, scheiden leider beide Piloten aus, Ferreyros wegen eines technischen Problems und Iliev, weil er von der Piste abgekommen ist; bei diesem Rennen verliert der Peruaner die Führung in der Weltmeisterschaft. Am letzten Rennen der Weltmeisterschaft, der Rallye Australien, nimmt MAURO RALLYE TUNING nur mit Ramon Ferreyros teil, der die für ihn glanzlose Prüfung mit dem fünften Platz beendet, weil Iliev, auf Grund der Prellungen, die er sich in Neuseeland zugezogen hat, nicht fahren kann. Die Rallye Weltmeisterschaft Klasse N endet folglich mit dem dritten Platz von Ramon Ferreyros. Das Team Nocentini nimmt im Jahr 2002 auch an der neuen "Trophäe Mitsubishi" mit zwei Fahrzeugen teil, die von Tobia Cavallini und Guido Acerbis gesteuert werden; Der Wettbewerb besteht aus 6 Prüfungen. Das erste Rennen, die Rallye Valle d’Aosta, wird von Cavallini gewonnen, und Acerbis belegt den dritten Platz. Beim zweiten Rennen, der Voralpen Rallye von Trevigiane, zieht Tobia Cavallini wegen eines Getriebeproblems zurück, und Acerbis belegt den vierten Platz. Die dritte Prüfung, die Rallye Sassari, endet mit Cavallini auf dem dritten Platz, und Acerbis fällt wegen einer Reifenpanne aus der Punktewertung. Bei der vierten Prüfung, der Rallye dell’Appennino Reggiano, schließt Cavallini mit dem zweiten Platz ab, während Acerbis wegen Getriebebruchs ausscheidet. Die Rallye Como, auch die Rallye Villa d’Este genannt, fünfte Prüfung des Wettbewerbs, läßt die MAURO RALLYE TUNING wieder die Freuden eines Sieges erleben; es gewinnt Guido Acerbis, während Cavallini mit technischen Problemen ausscheidet. An der letzten Prüfung, der Rallye Altopiano di Asiago, nehmen Guido Acerbis und der mehrfache italienische Meister Franco Cunico, der Cavallini ersetzt, teil. Cunico dominiert und gewinnt die Klasse N und nimmt sogar den vierten Platz in der Gesamtwertung ein, obwohl er durch eine Reifenpanne anderthalb Minuten verloren hatte und dadurch den dritten Platz im Gesamtklassement einbüßt. Im gleichen Rennen scheidet Acerbis mit Bremsproblemen aus. In der Saison 2002 nimmt M.R.T. auch an der italienischen Meisterschaft der sogenannten T.I.R. Rallye teil, ebenfalls mit dem Fahrer Guido Acerbis, der mehrere Rennen gewinnt und die Meisterschaft mit dem zweiten Platz beendet. Auch 2002 erneuert CITROEN sein Vertrauen und seine Wertschätzung für Mauro Nocentini und vertraut ihm die Organisation zweier offizieller Veranstaltungen von großer Bedeutung an: die 12 Stunden von Misano für den kleinen neu entwickelten CITROEN C3 und die 24 Stunden von Misano für die neue Version des bereits geprüften CITROEN XARA. In der Saison 2003 nimmt das Team Nocentini wie immer an der Weltmeisterschaft Produktion Super N WRC P. C. mit drei Fahrzeugen Mistubishi Evo VII teil, gesteuert von folgenden Fahrern: Ramon Ferreyros, vom Weltmeister Super 1600, Dani Solà, und Giovanni Manfrinato. Zwei Rennen vor dem Ende (es fehlen noch die Rallye Australien und die Rallye Korsika) kämpft Dani Solà, mit einem zweiten Platz bei der Rallye Argentinien und einem überlegenen Sieg beim letzten Rennen, der Rallye Deutschland, um den Sieg bei der Weltmeisterschaft. Auch in diesem Jahr nimmt das Team Nocentini wieder an der " Mistubishi Trophäe " mit drei Fahrzeugen teil, die von Davide Gatti, Walter Pierangeli und Elio Minetti gesteuert werden. Nach drei von sechs Rennen hat Davide Gatti das erste und das dritte Rennen gewonnen; beim zweiten ist er ausgeschieden, weil er von der Piste abkam. Zur Zeit ist er dritter in der Wertung. MAURO RALLYE TUNING nimmt ebenfalls erfolgreich an der italienischen Cross Meisterschaft 2003 teil, mit dem Fahrer Peter Zanchi, der zur Zeit, nach vier von sechs Prüfungen, das Klassement mit 45 Punkten vor Alessandro Fiorio mit 37.5 und Piero Longhi mit 32 anführt. An der gesamtitalienischen Meisterschaft nimmt das Team von Mauro Nocentini mit dem mehrfachen italienischen Meister Franco Cunico teil, der nach 7 von 10 Rennen auf dem vierten Platz liegt. |
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